»Es geht darum, die Existenznot der Menschen überwinden zu helfen, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und sie somit in die Lage zu versetzen, ihre Kinder zu ernähren und zu ihrer geistig-seelischen Entwicklung beizutragen.« (Karl Kübel)

Ehemaligen zwangsprostituierten Mädchen wieder ein Lächeln gegeben

Die Mädchen von
Die Mädchen von

Alle Projekte der Stiftung auf den Philippinen

Infos

Spendenkonto 50 50 000,
Sparkasse Bensheim,
BLZ 509 500 68
Stichwort: "Hilfe für Mädchen - Philippinen"

Mehr als 2.000 Euro Geburtstagsspenden helfen zurück in ein menschenwürdiges Leben

Gern hat Hildegard Zimmermann aus Bensheim anlässlich ihres 80. Geburtstags am 6. Juni auf Geschenke verzichtet und bei ihren Freunden und Familienmitgliedern für zwangsprostituierte Mädchen auf den Philippinen Spendengelder gesammelt. Weit über 2.000,- Euro sind dabei bereits zusammen gekommen.
Die Gelder helfen Mädchen, die oft nicht älter als 13 oder 14 Jahre alt und teilweise bereits schwanger sind, aus dem Kreislauf der Zwangsprostitution auszusteigen.

Minderjährige Mädchen, die von skrupellosen Menschenhändlern aus ihren verarmten Dörfern mit großen Versprechen in die südphilippinische Millionenstadt Cebu gelockt werde, enden leider immer wieder in den Rotlichtvierteln der Stadt. Dort werden sie von Einheimischen, größtenteils aber auch von Touristen missbraucht. Die Karl Kübel Stiftung fördert in Cebu - in Kooperation mit den Steyler Missionaren und einem katholischen Schwesternorden - verschiedene Einrichtungen, in denen Mädchen Beratung, Schutz und die Möglichkeit eines Neuanfangs finden.

Beratung, Schutz und die Möglichkeit eines Neuanfangs

"Balay Isidora" ist ein solches Heim, das von katholischen Ordensschwestern geleitet wird. Dort, in einem Vorort von Cebu, kommen Mädchen unter, die den gefährlichen Schritt aus dem Rotlichtmilieu gewagt haben. Nicht immer ist es einfach für sie, den Ausstieg zu schaffen, da die Zuhälter sie mit Drogen und Erpressung unter Druck setzen bzw. zur Prostitution zwingen. Oftmals werden auch ihre Kleinkinder als "Geiseln" genommen, um die Mädchen weiterhin zur Prostitution zu drängen.

Hintern den hohen Mauern, die das Heim "Balay Isidora" umgeben, finden die Mädchen den dringend notwendigen geschützten Raum. Da sie weitgehend den Kontakt zu ihren Familien verloren haben, finden sie hier erstmals wieder Menschen, die ihnen zuhören, die sie wieder wie Menschen behandeln und eine Ersatzfamilie für sie bilden. Mädchen, die in Balay Isidora schwanger sind oder bereits mit ihren Kleinkindern leben, erhalten psychologische Betreuung und Schutz. Nach einer Stabilisierungsphase haben sie die Möglichkeit, ihre Schulbildung oder eine Berufausbildung in nahe gelegenen Einrichtungen zu absolvieren und sich damit die Basis für einen Neustart zu erarbeiten. Ihre Kinder werden in dem Heim tagsüber betreut.

Viele der Mädchen schaffen es, am Ende der Betreuungsphase einen Beruf bzw. Ausbildungsplatz als Verkäuferin oder Empfangsdame in einem seriösen Hotel zu finden. Ganz besonders wichtig ist, dass die Betreuung der Kleinstkinder sicher gestellt ist, und die jungen Mütter soviel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen können. 

Koordiniert und betreut wird das Projekt von der Karl Kübel Stiftung in Bensheim, die sich in den Philippinen gegen Kinder- und Frauenhandel engagiert.

Dank der Mädchen für die großzügige Unterstützung

Die Mädchen dankten Hildegard Zimmermann und all ihren Freunden für die großzügige Unterstützung mit einem Foto, das sie nach Deutschland geschickt haben. Tochter Sabine Beier, Mitarbeiterin der Karl Kübel Stiftung, konnte sich Mitte Mai bei einer Geschäftsreise in die Philippinen selbst ein Bild von dem Heim und der liebevollen Betreuung der Mädchen und Kinder machen. 

Um weiterhin vielen ausgebeuteten Mädchen einen Neuanfang zu ermöglichen, ist das Balay Isidora Zentrum auch zukünftig auf die tatkräftige Unterstützung von engagierten Spendern und Spenderinnen angewiesen.

Bitte helfen Sie mit, diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Schenken Sie den Mädchen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bereits 55 Euro pro Monat sichern die Versorgung eines Mädchens im Zentrum, für eine 150 Euro-Spende im Monat kann die Berufsausbildung für ein Vierteljahr sichergestellt werden. Jeder Euro ist wichtig, um diese Mädchen stark zu machen.

Spenden

Spendenkonto 50 50 000 der Karl Kübel Stiftung Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68
Stichwort: "Hilfe für Mädchen - Philippinen"

Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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