Zum Facebook-Profil der Karl-Kübel-Stiftung


»Sich selbst zu verwirklichen und anderen dabei zu helfen, ist Teilnahme an der Schöpfung Gottes.« (Karl Kübel)

Dr. George Arickal: "Mein Chef und väterlicher Freund" (Teil 1)

Alle Blogbeiträge finden Sie hier

Dr. George Arickal

Stifter Karl Kübel war für mich weit mehr als mein Chef; er wurde ein väterlicher Freund. Fördernd und fordernd führte er Regie und ich konnte von ihm als Mitglied in seinem Leitungsteam unheimlich viel lernen.

Inspiriert durch seine Vision und angestiftet durch seine Weisheit, Willens- und Tatkraft konnten wir gemeinsam viele Stiftungsaktivitäten zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung der Kinder, Familien und Gemeinschaften weltweit initiieren und entfalten.

Geistig fühlte ich mich bei ihm zu Hause

Durch unzählige Gespräche in seinem häuslichen Arbeitszimmer auf der Tromm und in der Stiftungszentrale vermittelte Karl Kübel seine Vorstellungen für die Zukunft und er ließ uns an seinen Träumen partizipieren, Karl Kübel's Gedanken waren von der christlichen Soziallehre stark geprägt. So konnte ich bereits während des Vorstellungsgesprächs im März 1985 die Vision des Stifters und das Kernziel der Stiftung ganz gut nachvollziehen, denn während des Studiums und der Berufstätigkeit hatte ich selbst starkes Interesse an die christliche Soziallehre entwickelt. Geistig fühlte ich mich damit bei ihm und in seiner Stiftung ganz zu Hause.

Das Kernziel der Stiftung umfasste drei Hauptdimensionen

Nach meinem persönlichen und vom Stifter Karl Kübel mit Placet quittierten Verständnis umfasste das Kernziel der Stiftung drei Hauptdimensionen:

1. Als Person ist jedes Individuum einmalig und unverwechselbar. Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar, und seine Rechte sind unteilbar und zu respektieren.

2. Der Mensch ist als soziales Wesen auf die Mitmenschen angewiesen, d.h. er bedarf der Solidarität der anderen.

3. Dies bedeutet gleichzeitig, dass er sich seinerseits solidarisch verhalten sollte. Alle Menschen sind Kinder des gleichen Schöpfers, und daraus resultiert die Verpflichtung beziehungsweise die Chance für Geschwisterlichkeit in Form von Verständnis, Respekt, Toleranz und gegenseitiger Unterstützung. Die Achtung gegenüber dem Schöpfer wird offenbar durch die Bewahrung der Schöpfung, das heißt den Einsatz für das Leben der gegewärtigen Generation, aber auch das der zukünftigen Generationen.

Ihr Kommentar zu diesem Beitrag

Gästebuchformular

Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

| Postfach 15 63 | 64605 Bensheim
Darmstädter Straße 100 | 64625 Bensheim | Tel. +49 (0) 6251 7005-0 | Fax +49 (0) 6251 7005-55