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»Es geht darum, die Existenznot der Menschen überwinden zu helfen, ihre Selbsthilfekräfte zu stärken und sie somit in die Lage zu versetzen, ihre Kinder zu ernähren und zu ihrer geistig-seelischen Entwicklung beizutragen.« (Karl Kübel)

"...sein Wertesystem und sein Geist waren allgegenwärtig."

Karl Kübel an seinem 95. Geburtstag
Karl Kübel im Sessel sitzend an seinem 95. Geburtstag; hintere Reihe v.l.n.r.: Mary Anne Kübel, Dr. Claudia Warning und Gabriele Herrmann, beide damals vom Stiftungsvorstand

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von Dr. Claudia Warning

Als ich 1999 in die Stiftung eintrat und gleich an der Reise der Familie Kübel und des Aufsichtsrates zur Eröffnung des Karl Kübel Institute for Development Education teilnahm, erklärte der damals 91 jährige Karl Kübel, wie er den Übergang gestaltete: Er sei nun alt genug und wolle die Arbeit in jüngere Hände legen. Er lächelte, guckte spitzbübig und fügte hinzu: "Das tue ich seit 20 Jahren".

Ich habe es dann sehr genossen, fünfeinhalb Jahre im Dienste der Karl Kübel Stiftung zu stehen. Er selber hatte sich zu dem Zeitpunkt aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen, aber sein Wertesystem und sein Geist waren allgegenwärtig. Ich wünsche der Stiftung, dass sie dieses noch sehr lange bewahren kann. Dies macht die Karl Kübel Stiftung zu einer besonderen Stiftung.

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Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

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