Bereits mehr als 8.500 Menschen, die in Indien über die letzten Jahre von den Projekten der Karl Kübel Stiftung profitierten, haben sich an der Spendenaktion zum 100. Geburtstag des Unternehmers und Stifters Karl Kübel beteiligt.
"Hilfe zur Selbsthilfe", einer der Leitgedanken des Stifters, wird hier eindrucksvoll zur Realität. Familien, denen durch die Unterstützung der Karl Kübel Stiftung zu einem menschenwürdigen Leben verholfen wurde, tun sich zusammen, um anderen in ihrem eigenen Land durch Bildung zu einem selbst bestimmten Leben zu verhelfen.
Der Bau und Betrieb eines Kindergartens, in dem Kinder aus verarmten Familien dauerhaft Bildung und Betreuung erhalten werden, ist Ziel des Gemeinschaftsprojekts, das aktuell Tausende Menschen aus den verschiedensten Teilen Indiens vereint. Bislang sind Spenden in Höhe von weit über 280.000 indischen Rupien (ca. 4.700,- Euro) eingegangen.
"Wir konnten nicht Lesen und Schreiben. Dadurch haben wir sehr viel Ausbeutung und Leid erfahren. Um andere vor diesem Schicksal zu bewahren, müssen wir gemeinsam die Bildung der Kinder unterstützen", so die Motivation von Jameela aus einem Projekt Zentralindien, die sich zusammen mit ihrer Frauengruppe für das Projekt engagiert.
Lebenswerk und Philosophie Karl Kübels nahe bringen
In der Summe - verteilt auf über 8.500 Spenderinnen und Spender - erscheint der Betrag von 280.000,- Rupien zunächst nicht gewaltig, doch für den Einzelnen bedeutet dies in vielen Fällen, einen gesamten Tageslohn für dieses Projekt zu spenden.
Zum Teil haben die Partnerorganisationen der Karl Kübel Stiftung in Indien regelrechte Schulungen zum Leben und Wirken des Stifters durchgeführt, um den Menschen das Lebenswerk aber insbesondere auch die Philosophie der Solidarität und des Teilens, das Dienen in der Gesellschaft nahe zu bringen.
Und die Botschaft ist angekommen. "Viele Feste und Jubiläen enden darin, dass viel gefeiert wird und Geld sinnlos ausgegeben wird. Diese Aktion wird uns dauerhaft in Erinnerung bleiben. Wir sind stolz darauf, einen kleinen Beitrag zum Gelingen beizutragen", so Jayanthi, eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe aus dem südindischen Karnataka.









