Durch Kooperationsprojekte der Jugendaktion mit Schulen wird das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für globale Zusammenhänge und benachteiligte Menschen aus der so genannten 'Dritten Welt' geschärft. Die Jugendlichen lernen durch theoretische und praktische Arbeit andere Länder und Kulturen kennen und arbeiten an 'echten' Aufgaben, die auch zu sichtbaren Ergebnissen führen.
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit
Zurzeit liegt der Schwerpunkt der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der Stiftung in der Konzeption und Erprobung eines interaktiven Lernstationen-Parcours zu den Millennium-Entwicklungszielen. Dieser wird Ende 2011 fertiggestellt und ist auch in vorläufiger Version bereits im Unterricht einsetzbar. Anfang 2012 wird er an dieser Stelle auch im Internet als pdf-Version zur Verfügung stehen.
Lehrkräfte können sich dazu kostenlos aus der Mediothek der Stiftung aktuelle Unterrichtsmaterialien ausleihen und an weiterbildenden Workshops teilnehmen. In der Region kommen Referenten der Jugendaktion auch gern an Schulen, um gemeinsam zu überlegen, wann thematische Aktionstage in Frage kommen.
Ein Projekt-Gästebuch, das bei allen Aktionen ausliegt, spiegelt das rege Schülerinteresse wider:
"Das Quiz zum ökologischen Fußabdruck war echt cool, und ich überlege jetzt, was ich verbessern kann. Ich will das zu Hause nochmal machen. Vielleicht mit meinem Bruder...", schreibt eine Schülerin. Eine andere meint: "Das war mal etwas anderes. Wir hatten auch die Möglichkeit, mit unseren Lehrern an den Stationen darüber zu reden. Man lernt Erwachsene dann ganz anders kennen. So was muss öfter sein."
Eine eigene Radiosendung machen - das bringt Spaß in die Schule und motiviert für die Inhalte. Sogar ruhige Jugendliche entwickeln sich zu 'Experten' und entwickeln Ehrgeiz, die Sachverhalte für 'unwissende' Radio-Hörer verständlich darzustellen. So setzen sie sich intensiv mit den Unterrichtsinhalten, in diesem Fall mit den Millenniumszielen, auseinander. Ein im Anschluss an die Sendung zur Verfügung gestellter Sendemitschnitt ermöglicht es allen Beteiligten, auch im Familien- und Freundeskreis von ihren Erfahrungen zu berichten und die Sendung zu präsentieren.
Bei Interesse an dieser ungewöhnlichen Unterrichtsaktivität können sich Lehrer gern an die Karl Kübel Stiftung wenden: Monika Gerz, Tel.: 06251/7005-68, m.gerz@kkstiftung.de.
Das Bildungs-Projekt "8geben auf die Eine Welt" wird bis Ende 2011 gefördert von der GIZ aus Mitteln des BMZ.









