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»Die Qualität des Lebens kann sich nur verbessern, wenn der Mensch selbst sich in seiner Qualität verbessert. So gesehen kann unser Anliegen nur das sein, dem Menschen zu helfen, fähig zu werden, dass er selbstsicher, urteilsfähig, kreativ und aktiv für Solidarität wirkend im Leben steht.« (Karl Kübel)

Gemeinschaftsausstellung Frankfurt

Ausstellungseröffnung
Sandra Brachwitz (FES), Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand und Dietmar Heeg vom Stiftungsrat der Karl Kübel Stiftung bei der Ausstellungseröffnung am 4. Mai

Infos

„Die Karriere der Safttüte"
Gemeinschaftsausstellung der FES und Karl Kübel Stiftung
Vom 4. Mai bis 26. Juni 2009
Im FES-Servicecenter
Liebfrauenberg 52-54
60313 Frankfurt

Spendenkonto der Karl Kübel Stiftung:
Konto 50 50 000, Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68

oder gleich online spenden!

Geldbörsen mit dem Gütesiegel "Bio" aus grünen Milch-Tetra-Paks, bunte Kerzenleuchter aus verschmolzenem Gelbem-Sack-Müll, Handtaschen aus geflochtenen Telefonbüchern oder Chipstüten und Kulturbeutel aus Safttüten gefertigt: Originell sind sie allemal, die Exponate der neuen Gemeinschaftsausstellung der FES und der Karl Kübel Stiftung im FES-Servicecenter am Liebfrauenberg in Frankfurts Innenstadt. Und sie haben noch mehr gemeinsam: Alle sind Unikate, aus Müll produziert, können käuflich erworben werden, und der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.

Die Taschen aus Safttüten etwa stammen aus einem Projekt der Karl Kübel Stiftung - einer Nähereikooperative in Cebu City, Philippinen. Die auf den Müllkippen der Millionenstadt gesammelten Safttüten werden vor Ort von Familien gewaschen, getrocknet und anschließend zu verschiedenen Accessoires verarbeitet. Der Erlös aus dem Verkauf fließt zu 100 Prozent an die als Hilfe zur Selbsthilfe gegründete Kooperative und damit an die Familien im Projekt. "Von den Einnahmen aus dem Verkauf einer Tasche kann eine Familie dort etwa eine Woche leben", erklärt Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Stiftung.

Andere witzige Deko-Objekte der Ausstellung, zum Beispiel Miniatur-Hubschrauber oder -Autos, sind von einer Künstlergruppe in Madagaskar aus alten Coladosen gefertigt worden. Die aus gebrauchten Telefonbüchern und Chipstüten geflochtenen Handtaschen stammen aus der Frauenkooperative "Alay Kapwa" in der philippinischen Hauptstadt Manila.

Die recycelten Objekte haben mit Müll nichts mehr zu tun - vielmehr machen ihre Farbenfreude und die extravagante Idee, die hinter jedem einzelnen Produkt steht, sie zu ausgefallenen Modestücken. In unserer so genannten "Wegwerfgesellschaft" kann man sich nur mehr solcher Projekte wünschen.

Alle, die Lust bekommen haben, sind herzlich eingeladen, in der Ausstellung vorbeizuschauen.

Radiobeitrag Gemeinschaftsausstellung "Die Karriere der Safttüte" (Katholische Privatfunkredaktion, Kirchenprogramm bei HIT Radio FFH, Harmony FM, RPR1)

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Projekte der Stiftung in den Philippinen


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