Freiwilligeneinsatz & Rückkehrerarbeit mit der Karl Kübel Stiftung
Jugendliche Brücken-Bauer
Seit 2008 beteiligt sich die Karl Kübel Stiftung am Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Der Bereich Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung kooperiert seit Jahren mit erfahrenen Partnern in Indien, von denen es einigen sowohl räumlich als auch zeitlich möglich ist, Freiwillige zu betreuen.
Die Bewerbungsfrist für weltwärts 2012 ist abgelaufen, bitte nicht mehr anfragen!!
Aus ihrer Bildungsarbeit weiß die Karl Kübel Stiftung: Persönliche Begegnungen mit Menschen aus Indien erweisen sich als wirkungsvoller Motor zu sozialem Handeln. Darum wird Studien- und Schulabgängern, vorzugsweise aus der Region, ein Indieneinsatz ermöglicht. Gern gesehen sind ebenfalls Bewerber aus passenden Studienbereichen, Berufsschulen oder mit abgeschlossener Ausbildung.
Lernen durch Leben teilen
Der Freiwilligendienst ist in erster Linie ein Lerndienst, der dem interkulturellen Dialog dient und die Persönlichkeit der jungen Deutschen entwickelt. Sie teilen sieben Monate lang das Leben der Bevölkerung und bilden eine Brücke zwischen jungen Menschen in Deutschland und Indien. Die Aufgaben der Freiwilligen richten sich nach den Fähigkeiten der Bewerber. Einige werden zum Beispiel in einer Brückenschule für ehemalige Kinderarbeiter eingesetzt, wo sie mit den Heranwachsenden basteln, spielen und Englisch üben. Vor allem sollen die Freiwilligen einen umfassenden Einblick in Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe erhalten.
Bis zu 15 Freiwillige gehen - zumeist in 2er Teams - in ein Projekt. Die vor- und nachbereitenden Seminartage finden von Januar bis August überwiegend in Bensheim und im Odenwald statt. Sechs Tage Einstiegsseminar in Indien führen die Freiwilligen an die Sitten und Gebräuche des Landes heran, ein Zwischenseminar reflektiert das Erlebte in Indien.
Die indischen Partner erhalten durch die Internet-Blogs und Berichte der weltwärts-Freiwilligen eine größere Aufmerksamkeit in Deutschland. Viele Menschen erfahren so etwas über das Engagement der indischen Partner der Karl Kübel Stiftung und entwickeln ein Interesse an Entwicklungszusammenarbeit. Es wird daher von den Freiwilligen erwartet, dass sie nach ihrer Rückkehr in Schule und Gemeinde Vorträge über ihren Einsatz halten.








