Freiwilligeneinsatz mit der Karl Kübel Stiftung
Seit 2008 beteiligt sich die Karl Kübel Stiftung am Programm weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Entsendeland ist ausschließlich Indien. Der Einsatz dauert sieben Monate, von September bis März.
Hinweis: Die Bewerbungsfrist für den Freiwilligeneinsatz in diesem Jahr ist abgelaufen. Sobald die Bewerbung für das kommende Jahr möglich ist, können Sie das an dieser Stelle nachlesen.
Infoblatt "Freiwilligeneinsatz mit der Karl Kübel Stiftung"
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Jugendliche Brücken-Bauer
Der Bereich Entwicklungszusammenarbeit der Stiftung kooperiert seit Jahren mit erfahrenen Partnern in Indien, von denen es einigen sowohl räumlich als auch zeitlich möglich ist, Freiwillige zu betreuen.
Seit zwei Jahren unterstützt außerdem die 'Jugendaktion' der Stiftung Schulen der Region bei Partnerschaften mit indischen Schulen. Persönliche Begegnungen mit Menschen aus Indien erweisen sich als wirkungsvoller Motor zu sozialem Handeln. Darum wird Schulabgängern vorzugsweise aus der Region ein Indieneinsatz ermöglicht. Ein dem Zivildienst vergleichbarer Einsatz von Jungen ist zurzeit noch nicht möglich, in Einzelfällen stehen auch jungen Männern Projektplätze zur Verfügung.
Gern gesehen sind ebenfalls Bewerber aus Berufsschulen, mit abgeschlossener Ausbildung oder aus passenden Studienbereichen.
14 Freiwillige werden im Jahr 2010 - zumeist in 2er Teams - in ein Projekt gehen. Die vor- und nachbereitenden 17 Seminartage finden von Februar bis August überwiegend in Bensheim und im Odenwald statt. Fünf Tage Einstiegsseminar in Indien führen die Freiwilligen an die Sitten und Gebräuche des Landes heran, ein Zwischenseminar von drei Tagen reflektiert das Erlebte in Indien.
Lernen durch Leben teilen
Der Freiwilligendienst ist in erster Linie ein Lerndienst, der dem interkulturellen Dialog dient und die Persönlichkeit der jungen Deutschen entwickelt. Sie teilen das Leben der ländlichen Bevölkerung und bilden eine Brücke zwischen jungen Menschen in Deutschland und Indien. Die Aufgaben der Freiwilligen richten sich nach den Fähigkeiten der Bewerber. Einige werden zum Beispiel in einer Brückenschule für ehemalige Kinderarbeiter eingesetzt, wo sie mit den Heranwachsenden basteln, spielen und Englisch üben. Vor allem sollen die Freiwilligen einen umfassenden Einblick in Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe erhalten.
Die indischen Partner erhalten durch die Internet-Blogs und Berichte der weltwärts-Freiwilligen eine größere Aufmerksamkeit in Deutschland. Das Bewusstsein über das Engagement der indischen Partner der Karl Kübel Stiftung wird erweitert und langfristig Interesse geweckt. Es wird daher von den Freiwilligen erwartet, dass sie nach ihrer Rückkehr in Schule und Gemeinde Vorträge über ihren Einsatz halten.








